Von strategischen Allianzen und „Raubtierlobbyismus“

Kontrovers und lebhaft diskutierten am 5. Juli 2005 die Referenten Jürgen Resch (Geschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe), Armgard von Reden (Direktorin Public Affairs, IBM Deutschland) und Milan Nitzschke (Geschäftsführer, Bundesverband Erneuerbare Energie) über die Frage, ob das Lobbying in strategischen Allianzen ein neues Spiel der Kräfte zwischen Verbänden und Unternehmen eröffnet.

Bedingt durch verschärfte Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen, sind externe Faktoren, die insbesondere durch staatliche Regulierung und Rahmensetzung beeinflusst werden, zunehmend relevant für den Erfolg in diesem Wettbewerb. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die politischen und kommunikativen Herausforderungen der betroffenen Unternehmen sowie ihrer Verbände.

Die Folge: eine ständige Weiterentwicklung des Verbands- und Unternehmens-Lobbying, die zahlreiche neue Strategien und Vorgehensweisen hervorbringt. So beispielsweise die Bildung strategischer Allianzen, deren Bedeutung im zweiten Zukunftskolloquium Politikberatung erörtert wurde und die auch die Besucher mit in ihre Debatten beim anschließenden Get-together mitnahmen.

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05. Juli 2005Die komplette Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier als pdf herunterladen